Das Eschbachtal

Der Eschbach
Der Eschbach ist von seiner Quelle bis zur Mündung nur knapp 12 Kilometer lang, mit einem Höhenunterschied von 240 Metern aber voller Kraft. Hier blieb es etwas länger einsam: Die Grafen auf Schloss Burg wollten das Wild in ihrem Jagdrevier nicht durch dröhnende Hammerwerke vertreiben. Im 17. Jahrhundert jedoch war es mit der Ruhe vorbei.

Die Eschbachtalsperre
Als erste Trinkwassertalsperre Deutschlands wurde 1893 die Eschbachtalsperre gebaut, eine bautechnische und wasserwirtschaftliche Pionierleistung.

Zeugen der Vergangenheit
Mebusmühle, Dorfmüllershammer, Preyersmühle, Heyenbrucher Hammer,Altenhammer, Johanneshammer, Kellershammer und Luhnshammer – diese Namen verweisen auf historische Produktionsstätten. Hammerteiche und die Reste alter Gemäuer sind an vielen Stellen zu erkennen. Begehrte Produkte, die hier hergestellt wurden: Raffinierstahl, Sensen und Feilen.

Kunst von heute
Hörrohre, Sehrohre und Hörtonnen – das sind Kunstobjekte,auf die der Wanderer zwischen Tyrol und Preyersmühle immer wieder stößt. Sie machen die Vielfalt des nassen Elements in ganz besonderer Weise erlebbar.

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