Der Bergische Jakobsweg

Mit der Jakobsmuschel sind in Europa die Jakobswege gekennzeichnet, Pilgerrouten die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Galizien führen. Ein Abschnitt durchquert das Bergische Land: Der „Bergische Jakobsweg“ führt von der Klosterkirche in Beyenburg über Lennep an der Eschbachtalsperre vorbei, weiter nach Wermelskirchen und zum Altenberger Dom in Odenthal. Der weitere Weg schließt sich über Köln und Aachen an.

Bereits 1129 pilgerte Graf Eberhard, einer der Grafen von Berg, Namensgeber des Bergischen Landes, auf diesem Weg nach Spanien.

1987 veröffentlichte der Europarat in Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobspilger, eine Deklaration, in der er den Jakobswegen einen höchst symbolischen Wert für die Entstehung Europas beimisst. Danach hat der Weg nicht nur eine religiöse Bedeutung, vielmehr soll er dem Transfer von Ideen, Kunst und Kultur zwischen den Regionen und Nationen dienen. Als europäische Kulturstraße solle er Entfernungen, Grenzen und Sprachbarrieren überwinden.

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