Die Eisenbahn

Die Eisenbahn war Motor der Industrialisierung für die wachsenden Firmen. Wohlhabende Unternehmer initiierten deshalb die ersten Bahnprojekte. 1841 wurde der Schienenweg von Elberfeld nach Düsseldorf eröffnet, 1847 die Strecke nach Dortmund. Beide Linien wurden mit dem Bau des Hauptbahnhofs verbunden. Ein Rundgang am Döppersberg führt zu Stationen der Eisenbahngeschichte. 

Start: Schwebebahnhof Döppersberg
Ziel: Schwebebahnhof Kluse

Schwierigkeitleicht
Streckeca 0,7 Kilometer, Straße
Dauer0,5 Stunde
Anstiegca. 5 hm
Abstiegca. 5 hm
Startpunkt der Tour
51.25614°N 7.14874°E
Zielpunkt der Tour
51.25556°N 7.15430°E

Wegbeschreibung

Schwebebahnstation Döppersberg (1)
Als das Jugendstil-Stationsgebäude am zentralen Verkehrsknotenpunkt Elberfelds nicht mehr leistungsfähig genug war, entwarf der Elberfelder Architekt C. J. Mangner 1926 die Station im sachlichen Stil der 1920er Jahre. Sie war Teil einer umfassender geplanten Umgestaltung des Bereichs Döppersberg.

Durch die Unterführung geht es hoch Richtung Hauptbahnhof. Das repräsentative Gebäude auf der rechten Seit ist die Eisenbahndirektion Elberfeld.

Eisenbahndirektion Elberfeld (2)
Der ungeheure Wirtschaftsaufschwung der 1870er Jahre erfasste auch die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft. Von 1871 bis 1875 ließ sie ein repräsentatives neues Direktionsgebäude im Neoklassizismus errichten. Die Erweiterungsbauten nach Westen entstanden 1914-1916 und 1936-1938.

Hauptbahnhof Elberfeld (3)
Der 1849 fertiggestellte Bahnhof verband die östliche Eisenbahnlinie nach Dortmund mit der westlichen nach Düsseldorf. Er ist einer der ältesten Bahnhöfe des Rheinlands. Da er gleichzeitig Sitz der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft war, wurde er sehr repräsentativ im klassizistischen Stil errichtet.

Eisenbahn-Betriebswerkstätte Kluse (4)
Der Backsteinbau wurde 1847 als zweiter Elberfelder Bahnhof errichtet. Von hier fuhr am 9. Oktober 1847 der erste Zug Richtung Schwelm. Mit Eröffnung des Hauptbahnhofs am Döppersberg, 1849, wurde er für lange Jahre zum Koksschuppen umfunktioniert, was ihn vermutlich vor dem Abriss bewahrte.

Schwebebahnstation Kluse (5)
Als die Innenstadt Elberfelds zu Beginn der 1980er Jahre nicht mehr durch die Straßenbahn erschlossen wurde, wurden  die beiden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebauten Schwebebahnstationen wieder benötigt. Aus diesem Grunde wurde bereits am 4. September 1982 die Station „Ohligsmühle“ (früher: „Alexanderbrücke“) neu eröffnet. Der zweite Stationsneubau ließ aber noch über 16 Jahre auf sich warten: Erst am 26. März 1999 fand die Neueröffnung der Station „Kluse/ Schauspielhaus“ statt. Damit existieren wieder alle 20 ursprünglichen Stationen.

 

 

 

 

Suche