Das Morsbachtal

Der fleißige Bach
Das Klappern der Wasserräder und Dröhnen der Hämmer erfüllte das Tal über Jahrhunderte. 42 Hammerwerke und 40 Schleifkotten setzte der „fleißigste Bach der Region“ einst in Bewegung, produziert und exportiert wurden Qualtitätswerkzeuge und Raffinierstahl. Heute führt der Weg durch dichte Wälder, an manchen Stellen ist er nur ein schmaler gewundener Pfad. Reizvoll sind die blumigen Auen, sie entstanden durch Menschenhand: Siedler legten Weiden und Gärten in den ehemals sumpfigen Talgründen an. Die nicht mehr bewirtschafteten Flächen stehen heute unter Naturschutz.

Poetische Orte
Im Tal der Wupper und im Morsbachtal sind an einigen Stellen kleine geheimnisvolle Botschaften in die Felsen oder Steine in der Landschaft gemeißelt.

Zeugen der Vergangenheit
Gockelshammer, Engelskotten, Clemenshammer – auch hier weisen die alten Namen den Weg. Am kleinen Parkplatz in Clemenshammer erklärt eine Schautafel, wie eine Hammeranlage funktioniert, der Steffenshammer wird bis heute zu Schauzwecken genutzt. Bis ins 14. Jahrhundert reicht die Geschichte der Hofschaften Morsbach und Gerstau zurück.

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