Geschichte des Webens

Wasser – davon gab es schon immer reichlich im Bergischen Städtedreieck. Und es wurde schon immer von den Menschen genutzt. Die Kraft des Wassers trieb Schleifkotten und Hammerschmieden an, das Wasser der Wupper fand Verwendung bei Garnbleichern, Färbereien, Webereien und anderen Textilbetrieben.

In Lennep wurde die Tuchweberei seit 1571 durch ein Privileg des Landesherren besonders gefördert und machte die Stadt berühmt. Wuppertal gelangte vor allem durch die Garnbleicherei zur wirtschaftlichen Bedeutung. Die Textilproduktion, einst Motor der Industrialisierung, begründete den wirtschaftlichen Aufschwung im Tal und sie gab den Anstoß zur Entwicklung vieler neuer Branchen. 

In kleinen, liebevoll und fachkundig geführten Spezial-Museen, aber auch in traditionsreichen Produktionsbetrieben, kann man viel über die Geschichte des Webens erfahren: 

 berichten von der textilen Frühindustrialisierung. 

 Bitte beachten: Die kleinen Museen werden von Vereinen geführt und haben deshalb nur eingeschränkte Öffnungszeiten.