Graf Engelbert von Berg

Zur gewaltigen Festung baute Graf Engelbert von Berg die Burg im 12. Jahrhundert aus. Engelbert war ein wichtiger Mann mit vielen Ambitionen: Erzbischof von Köln, Kanzler des Heiligen Römischen Reiches, Prinzenerzieher, Regent für den in Italien weilenden Stauferkaiser Friedrich II – und zugleich Graf von Berg. Im Streit um die Erbfolge in der Grafschaft fiel er 1225 einem Attentat zum Opfer.

Am Ende des 30-jährigen Krieges, 1648, zerstörten die abziehenden kaiserlichen Truppen das Schloss, den Bergfried und die Verteidigungsanlagen. Der Untergang von Schloss Burg war besiegelt. 200 Jahre später verkaufte der preußische Staat die Anlage zum Ausschlachten. Mitte des 19. Jahrhunderts war die einst so stolze Burg zur Ruine verfallen. 1887 gründeten Kaufleute, Unternehmer, Beamte, Lehrer und Geistliche den Schlossbauverein zu Burg an der Wupper. Ihr Ziel und Auftrag: Wiederaufbau der idealen Burganlage. 1914 war es dann soweit. Bis heute kümmert sich der Verein um den Erhalt und die Nutzung der Anlage.

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