Das Bandwirkermuseum

Die Bandwirkerei war seit der Gründung von Ronsdorf 1745 einer der Haupterwerbzweige. Die Stadt galt als Mittelpunkt der bergischen Hausbandwirkereien, die im 19. Jahrhundert ihre Blütezeit hatten. Um 1900 gab es in Ronsdorf rund 13.300 Einwohner und 2000 Band-Webstühle, ab Mitte des 20. Jahrhunderts war die Entwicklung rückläufig.

Der Heimat- und Bürgerverein von Ronsdorf, heute Stadtteil von Wuppertal, möchte in einem kleinen Museum, untergebracht in der ehemaligen Preußischen Bandwirkerschule, die Erinnerung an das einst blühende Gewerbe erhalten.

Vom handgetriebenen Mühlstuhl über einen elektrisch betriebenen Band- und Jacquardstuhl bis zum modernen Nadelautomaten wird die technische Entwicklung der Bandindustrie gezeigt. Alle Geräte, die damals benötigt wurden, werden gezeigt, dazu wird der Arbeitsprozess demonstriert. Zahlreiche Fachbücher und eine umfangreiche Bandmusterschau vervollständigen die Sammlung. 

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