Eschbachtalsperre

Wassermangel im Sommer und Hochwasser in der Regenperiode machte den Menschen in der Region jahrhundertelang das Leben schwer. Mit dem Bau der Eschbachtalsperre wurde dieses Problem behoben. 1893 wurde sie als erste Trinkwasser-Talsperre Deutschlands eingeweiht.

Der Aachener Professor Otto Intze konstruierte das Bauwerk mit einer 160 Meter langen und an der Basis 14,5 Meter starken Staumauer. Es wurde Vorläufer für eine Vielzahl weiterer Intze-Staumauern. Selbst Kaiser Wilhelm II fand 1899 vor Ort lobende Worte für die bautechnische und wasserwirtschaftliche Pioniertat. Von 1991 bis 1994 wurde die Staumauer aufwändig saniert.

Von Anfang an war die Talsperre ein beliebtes Ausflugsziel. Der Rundweg um den Stausee wurde in den 1970er Jahren zum Waldlehrpfad ausgebaut. Von der Staumauer öffnet sich ein traumhafter Blick über die Talsperre.

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