Die Bergischen Drei

Wenn Menschen auf den Höhen und in den Tälern eines Mittelgebirges leben und dort mit besonders viel Wasser gesegnet sind, fordert das den Erfindungsgeist heraus. In der Folge führen die Wege dann von einem Ort zum anderen über hohe Viadukte, durch Tunnel und in Serpentinen. Selbst die Wupper hat sich ihren Weg gesucht, der nicht immer in direkter Richtung zum Rhein führt. Und mancher Wanderer schaut erstaunt, wenn er unvermutet wieder an ihrem Ufer steht. Wasser ist Kraft – das hat man früh entdeckt: Hier begann die Industrialisierung in Europa. Aus den Schleiferkotten und Webereien wurden Weltmarktführer. Die Natur aber hat wieder zur Ruhe gefunden. Industriekultur und Landschaft – nirgendwo sonst sind sie so nah beieinander wie bei den Bergischen Drei!

Wandern auf historischen Spuren

Altstadt und Burg, Wald und Wupper, Kotten und Museen – der „Bergische Weg“  lädt ein, das Städtedreieck zu entdecken. Insgesamt führt der neue Fernwanderweg vom Ruhrgebiet bis zum Drachenfels, unterwegs viele Kilometer lang durch das Bergische Land.
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Über sieben Brücken 

Das Geräusch von rollenden Eisenrädern mischt sich mit aufgeregten Stimmen, die im Tal widerhallen. Auf alten Bahngleisen fahren Draisinen mitten durch den Wald und an der Wupper entlang, in Bewegung gesetzt mit Muskelkraft. Was früher Streckenarbeitern und Bahnwärtern zur Fortbewegung diente, ist heute Freizeitattraktion.
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Die Brücke mit dem elastischen Bogen

Die Geschichte des meisterlichen Brückenbaus, das Müngstener Rätsel, die Legende vom Goldenen Niet  - rund um die monumentale Müngstener Brücke gibt es viel zu entdecken. Eine Spurensuche führt in die Geschichte der Bergischen Industriekultur, der Brückenpark Müngsten zeigt (Landschafts-) Gartenkunst von heute.
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Eine mächtige Burg auf steilem Fels

110 Meter hoch über der Wupper thront Schloss Burg, einst Stammschloss der Grafen von Berg, Schauplatz höfischer Feste und großer Politik, heute eines der beliebtesten Ausflugsziele im Bergischen Städtedreieck. Die von mächtigen Mauern gestützte Burganlage mit Grabentor, Vorburg und trutzigem Bergfried lädt zum Entdecken ein – Ritterrüstungen, Kettenhemden und Schwerter inklusive.
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Bergisches Trassen-Treffen

340 Kilometer lang ist das Netz der Panorama-Radwege. Es verbindet die ehemaligen Bahntrassen im Bergischen Land, im südlichen Ruhrgebiet und im Sauerland und schafft Anschlüsse an die beliebten Flussradwege an Rhein, Ruhr und Sieg. Und einmal im Jahr findet das große Bergische Trassen-Treffen statt. Städte und Gemeinden, die entlang des Bergischen Panorama-Radwegs und des Panorama-Radwegs Balkantrasse liegen, laden ein zum großen Fest. Mit großem Programm geht es dann mit dem Fahrrad durch elf Städte. Am Sonntag, 5. Juni, 11-18 Uhr, ist es soweit.
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Bergische Bahntrassen

Radfahren im Bergischen - das klingt nach sportlicher Herausforderung. Doch es geht auch ganz anders: Radwege auf ehemaligen Bahntrassen bieten genussvolles Freizeitvergnügen. Die Nordbahntrasse in Wuppertal schließt seit einigen Monaten die letzte Lücke: Das Netz der Bergischen Bahntrassen ist durchgängig befahrbar. Im Verbund der Panorama-Radwege heißt das: 300 Kilometer Fahrspaß pur!
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Bergisch Schlemmen

Kottenbutter, Pillekuchen und Linneweber - das sind rustikale Spezialitäten aus dem Bergischen Land. Beliebt sind auch der bergische Zwiback und die Burger Brezel. Am bekanntesten jedoch ist die Bergische Kaffeetafel, die gleich eine ganze Mahlzeit ersetzt. Von ländlich einfachen Speisen bis zu kulinarischen Hochgenüssen: Hier kann man schlemmen und genießen.
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Auf Schusters Rappen unterwegs

Mitten im Wald ein Mauerrest, ein einsamer Schornstein, ein aufgestauter See, ein alter Kotten - im Bergischen Städtedreieck gibt die dicht bewaldete und von zahllosen Bächen durchzogene Landschaft immer wieder Relikte aus früherer Zeit frei. Wanderwege begleiten die geschichtsträchtigen Wasserläufe Eschbach, Morsbach oder Wupper und führen heute durch geschützte Natur.
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Natur trifft Technik

Es scheint, als würde sie aus dem Wald heraus wachsen: 107 Meter hoch überspannt die Müngstener Brücke im Herzen der Bergischen Drei das Tal der Wupper. Die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands galt als technisches Wunderwerk, wurde mit dem Eiffelturm verglichen und beeindruckt bis heute. Bewundern lässt sich das imposante Bauwerk am besten von unten: Hier, am Ufer der Wupper und mitten im Grünen, lädt der Brückenpark Müngsten zum Verweilen ein.
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News

29.05.2016 – Ist das möglich?

Noch bis zum 23. August läuft eine Experimentier- und Mitmachausstellung im Solinger LVR-Museum Gesenkschmiede Hendrichs. Eingeladen sind Kinder, Jugendliche und Familien. An jedem Sonntag startet ein großes Familienquiz. Vater, Mutter, Kinder, Oma und Opa - alle können mitmachen. Mehr

04.06.2016 – Burgfäulein und Ritter

Ganz im Zeichen des Mittelalters steht das Kinder-Ritterfest auf Schloss Burg am 4. und 5. Juni auf Schloss Burg. Die alten Gemäuer stehen ganz im Zeichen von Spiel, Spaß und Action. Mehr

22.05.2016 – Kulinarischer Tipp: Schlemmertour zur essKULTour

Die Gastronomen des Bergischen Landes verwöhnen Sie im Rahmen der Remscheider essKULTour mit Speisen von bergisch klassisch bis kreativ und sorgen für delikate Höhenflüge - so können Sie sich nach Herzenslust durch die teilnehmenden Restaurants „schlemmen“ und mehrere Gänge genießen. Geräumige Restaurantzelte und Pavillons, die aufwendig und gemütlich dekoriert zum Verweilen einladen, sorgen dabei für schattige Plätze.Mehr

Eine App für Schloss Burg

Geschichten, Hintergründe und historische Ansichten, die mit der Realkulisse verglichen werden können - die App von Schloss Burg nähert sich dem geschichtlichen Herzstück der Region auf neue und ungewohnte Weise.
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Hoch über Wuppertal schweben

Ein stahlharter Drachen mit vielen Bahnhofsköpfen, so beschrieb die bekannte Wuppertaler Dichterin Else Lasker Schüler die Schwebebahn. Das Wahrzeichen Wuppertals, Symbol der Stahl-Euphorie und des verkehrstechnischen Fortschritts der Jahrhundertwende ist bis heute Hauptschlagader des öffentlichen Nahverkehrs.
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Das Städtedreieck museal

Hier stand die Wiege der Industrie

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