Wider dem schönen Schein der Welt

01.12.2017 – Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen zeigt noch bis Donnerstag, 4. Februar, eine Ausstellung mit Werken des Expressionisten Werner Scholz.

Über Jahrzehnte war der Künstler fast vergessen. Jetzt zeigt das Zentrum für verfolgte Künste rund 100 Bilder und gibt damit einen Eindruck von der Vielschichtigkeit des Lebenswerkes von Werner Scholz.

Eine letzte öffentliche Führung findet am Sonntag, 4. Februar, um 11:15 Uhr  statt, die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Für Jugendliche ist der Eintritt frei.  „Damit möchte das Zentrum seinem besonderen Anspruch gerecht werden, auch junge Menschen für die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Kunstgeschichte zu gewinnen, und dabei darf Geld kein Hindernis sein“, erklärt Museumsdirektor Dr. Rolf Jessewitsch.

Werner Scholz, geboren 1898 in Berlin, Zeitgenosse von Otto Dix und George Grosz, wurde von den Nazis mit Malverbot belegt. Seine Bilder wurden als „entartet" diffamiert, etliche in der gleichnamigen Feme-Schau an den Pranger gestellt. Scholz, der seine Kritik am Nazi-Regime von Anfang an offen äußerte, gelang 1939 die Flucht nach Tirol, wo er bis zu seinem Tod 1982 lebte. Er wird dem "Expressiven Realismus" zugeordnet, seine Bilder erzählen vom "wilden Leben" im Berlin der 1920er Jahre ebenso wie von Menschen in Angst und Not. Zur Ausstellung ist ein Katalog im Museumsshop erhältlich.

www.verfolgte-kuenste.de

 

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