Deutsches Klingenmuseum

Scharfe Sachen 

Me fecit Solingen – hergestellt in Solingen: Klingen machten die Stadt in aller Welt bekannt. Schwerter, Degen, Bestecke, Messer und Scheren wurden schon früh produziert und in die ganze Welt exportiert. Bis heute ist Solingen Zentrum der deutschen Schneidwaren- und Besteckindustrie, der Name steht für Spitzenqualität. Kein Zufall also, dass die Stadt das Deutsche Klingenmuseum beherbergt.

Das Museum im restaurierten Gebäude des Gräfrather Klosters am Rande der historischen Altstadt präsentiert die Geschichte der Klingen und damit verbunden die Geschichte des Schneidens und der Esskultur. Die umfangreichste Bestecksammlung der Welt, Blankwaffen und Schneidwaren aller Epochen und Kulturen, Exponate, die spannende Geschichten erzählen von Liebe und Krieg, von noblen Gaben und alten Bräuchen – das alles und mehr ist im Museum zu entdecken.

Vom Morddolch zum Pommespicker

Im bergischen Haus gleich neben dem großen Klingenmuseum können Kinder auf Entdeckungsreise gehen. Geräusche raten, in geheimnisvolle Kisten greifen, Schwerter, Säbel und Dolche in die Hand nehmen, ausprobieren, bewegen und drehen – das alles ist hier möglich und ausdrücklich erlaubt. 

Wie auch im Deutschen Klingenmuseum, zu dem das Kindermuseum gehört,  dreht sich alles um Klingen und ums Schneiden, alle Themen werden kindgerecht aufbereitet. Eintrittskarten gibt es an der Kasse im großen Haus, auch Papa und Mama, Oma und Opa oder andere Erwachsene dürfen mit. 

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