Beyenburger Stausee

Der historische Ortskern liegt in einer Schleife der Wupper, die dort im Beyenburger Stausee aufgestaut wird. Mit einem kleinen Spaziergang lässt sich der See bequem umrunden: Er ist gut 1100 Meter lang und bis zu 140 Meter breit.

Der Stausee wurde in der heutigen Form zwischen 1950 und 1953 gebaut, um die Region vor Hochwasser zu schützen und in trockenen Jahren mehr Wasser zur Verfügung zu haben. Schon um 1900 gab es dafür einen „Ausgleichsweiher Beyenburg“, der 1954 schließlich ersetzt wurde. Doch auch hier stand die Entwicklung nicht still: Die Wupper-Talsperre wurde in den 1980er Jahren gebaut, damit wurde der See in seiner ursprünglichen Funktion nicht mehr gebraucht.

Noch heute wird jedoch mit der Wasserkraft Strom produziert- früher, um eine Garnfärberei damit zu betreiben, heute für das öffentliche Netz.

Heute dient der See vor allem dem Freizeitvergnügen. Mehrere erfolgreiche Kanuvereine sind hier ansässig und immer wieder kann man die Sportler beim Training beobachten. Sitzen 20 Paddler in einem Boot mit Steuermann und die Schlagzahl wird mit der Trommel angegeben, ist ein Drachenboot unterwegs: Der Beyenburger Stausee hat sich in den letzten Jahren zur Hochburg für diesen Sport entwickelt. In jedem Sommer findet hier das Bergische Drachenbootfestival statt, das viele Besucherinnen und Besucher anzieht. 

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