Historisch Mobil

So wird der Weg zum Ziel

Erfinderisch musste man im Bergischen Städtedreieck sein, um Menschen und Güter zuverlässig transportieren zu können: Berge und Täler, Flüsse und Bäche überall. Findige Ingenieure und Wegebauer nahmen die Herausforderung an und schufen im 19. Jahrhundert ein ausgeklügeltes Verkehrssystem mit ganz besonderen  Fahrzeugen und Strecken. 

Und damit man sich das auch heute noch vorstellen kann, wurden viele von ihnen liebevoll restauriert. Nicht fürs Museum, sondern um Besucher auf ungewöhnliche Weise zu spannenden Orten in der Region zu bringen. Da wird schon der Weg zum Ziel.

Und manches Verkehrsmittel von damals hat sich bis heute bewährt. Das „Stangentaxi“, der Solingen-typische Oberleitungsbus, ist nach wie vor alltäglich unterwegs. Und die Schwebebahn in Wuppertal ist ebenso alltagstaugliches wie einmaliges und weltberühmtes Highlight der Stadt.

Auf Zeitreise mit Bus und Straßenbahn

Wer erinnert sich noch an Schaffner? An eine Zeit, als Lokomotivführer ein Traumberuf war, Zugabteile noch Holzbänke hatten und Busse in gepflegtem Beige herumfuhren? Mit dem Bergischen Ring geht es jeden zweiten Sonntag im Sommerhalbjahr auf Zeitreise: In der über 80-jährigen Straßenbahn oder im Bus-Oldtimer aus den 1950er-Jahren fährt man in gemütlichem Tempo zu den Orten der Industriekultur.

Der Bergische Ring ist ein Zusammenschluss von insgesamt 11 Vereinen, die einmalige  Industriekultur und bergischen Verkehrsgeschichte zusammenbringen. Mit alten und modernen Nahverkehrsmitteln werden spannende Ziele erschlossen, lebendige Industriegeschichte und Museen, Landschaft und Kultur miteinander verknüpft.

In Solingen wird das Stadtbild noch heute vom „Stangentaxi“ geprägt,
im Kaltenbachtal sind historische Straßenbahnen unterwegs, als „Wupperschiene“ lebt eine alte Eisenbahnlinie wieder auf, das schönste Stück der alten Strecke kann man mit der Fahrrad-Draisine von Wuppertrail erfahren.

www.bergischer-ring.de

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