Drei-Seen-Tour

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Wasser – davon gab es schon immer reichlich im Bergischen Städtedreieck. Und es wurde schon immer von den Menschen genutzt. Die Kraft des Wassers trieb zuerst Korn- und Ölmühlen an, dann Schleifkotten und Hammerschmieden. Das Wasser der Wupper fand Verwendung bei Garnbleichern, Färbereien, Webereien und anderen Textilbetrieben. So sorgten der Fluss und seine Nebenbäche dafür, dass früher als anderswo auf dem Kontinent die Industrialisierung begann.

Der Wasserreichtum war groß, doch unberechenbar. Hochwasser und Überschwemmungen, aber auch immer wieder trockene Perioden machten den Menschen zu schaffen. Eine Lösung fand man Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts: Talsperren wurden gebaut. Das aufgestaute Wasser von Wupper und anderen Bächen konnte fortan gezielt reguliert werden. Heute gibt es insgesamt 14 Talsperren im Bergischen Land, gleich drei liegen an der Route.

Start: Klosterkirche in Beyenburg
Ziel: Eschbachtalsperre

Etappen:
1. Beyenburg bis Lennep, 15 Kilometer
2. Lennep bis Eschbachtalsperre, 5 Kilometer
3. Variante: Rundweg Lennep - Eschbachtalsperre - Lennep, 13,5 Kilometer

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Die Drei-Seen-Tour ist als gedruckte Karte kostenlos erhältlich:
Die Bergischen Drei
Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.
Telefon: +49 (0) 212 / 88 16 06 - 65
info@die-bergischen-drei.de

Schwierigkeitleicht
Streckeca. 20 Kilometer/mit Variante 28,5 Kilometer, überwiegend befestigte Wege, entlang der Wupper teilweise naturbelassen, Straßen
Dauer5-7 Stunden, in Etappen einteilbar
Anstiegca. 440 hm
Abstiegca. 320 hm
Startpunkt der Tour
51.24990°N 7.30095°E
Zielpunkt der Tour
51.15864°N 7.23114°E

Höhenprofil

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt an der Klosterkirche Sankt Maria Magdalena in der Altstadt von Beyenburg. Wir folgen dem Bergischen Jakobsweg durch den Ort zum Stausee. Dort wandern wir am Ufer entlang parallel zur L 414, queren den Stausee und folgen dem Weg an der Wupper entlang.

Nach rund zwei Kilometern biegt der Pilgerweg rechts ab, wir aber gehen geradeaus weiter auf dem Wupperweg und erreichen den Wupperort Dahlerau (5,0 km) mit der Textilstadt Wülfing und dem Wülfing-Museum.

Der Wupperweg führt uns weiter über Dahlhausen, vorbei am Museumsbahnhof, an dem die Wuppertrail-Fahrrad-Draisine startet, nach Wilhelmstal und von dort zum Wupperdamm (9,7 km) unmittelbar an der Wupper-Talsperre.

Dort verlassen wir den Wupperweg und wandern geradeaus. Die nicht markierte Straße führt am Ufer der Lenneper Bach-Vorsperre entlang, einer von insgesamt fünf Vorsperren der großen Wupper Talsperre. Wir gelangen zur Jakobsmühle und treffen dort auf den Röntgenweg (Rundweg um Remscheid).

Wir folgen seiner Nebenroute (Wegweiser am Abzweig) bis zum Deutschen Röntgen-Museum (13,8 km). Dort treffen wir an der Ecke Hackenberger-/Schwelmer Straße wieder auf den Jakobs-Pilgerweg. Wir folgen ihm durch den historischen Lenneper Ortskern (Pilgergasse, Küchengasse) und treffen am Ende der Altstadt auf die Kölner Straße. Hinter der Kreuzung Trecknase geht es geradeaus auf der Borner Straße (B 51) und weiter bis zum Handelsweg. Dort biegen wir nach rechts ein.

Nun leitet uns der Pilgerweg durch ein Waldgebiet, vorbei am Steinernen Kreuz zur Eschbachtalsperre. An der Staumauer verlassen wir den Pilgerweg und wandern hinunter zum Gasthaus Mebusmühle.

Alternativ: Um die Bushaltestelle Talsperre/Raststätte zu erreichen, überqueren wir die Staumauer und folgen dort dem Weg noch ein kurzes Stück bis zur Raststätte.

 

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