Rund um Solingen

Die Tour bietet viel Abwechslung: In städtischer Umgebung folgt sie einem grünen Bachtal und einer ehemaligen Bahntrasse, bevor sie den historischen Ortskern von Solingen-Gräfrath durchquert. Viele Kilometer begleitet sie den Lauf der Wupper und berührt später die naturgeschützte Ohligser Heide. Immer wieder gewährt sie Einblicke in die Industriekultur der Region, bergische Kotten und Museen liegen am Weg. Dazu bieten sich zahlreiche Gelegenheiten zur Einkehr, in Biergärten an der Wupper, in Altstadt-Cafés und Restaurants, in einem ehemaligen Bahnhof an der Trasse und an vielen Orten mehr. Etliche Höhenmeter (rund 600) sind zu überwinden, die sich aber gut auf die gesamte Strecke vereilen. 

Abkürzungen sind möglich. Außerdem gibt es Anknüpfungspunkte an verschiedene Bahntrassenwege, sodass sich neue Verbindungen erschließen.

Start und Ziel: Hauptbahnhof Solingen (Ohligs)

Schwierigkeitmittelschwer
Strecke47 Kilometer, überwiegend befestigte Straßen, Bahntrassen-Radweg, gut befahrbarer Waldweg
Dauer4,5 Stunden
Anstiegca. 600 hm
Abstiegca. 600 hm
Startpunkt der Tour
51.16080°N 7.00378°E
Zielpunkt der Tour
51.16080°N 7.00378°E

Höhenprofil

Sehenswertes

Wasser – davon gab es schon immer reichlich im Bergischen Städtedreieck. Die Wupper und ihre Nebenbäche sorgten dafür, dass die Industrialisierung früh begann. Wasserräder trieben Hammeranlagen,Schleifsteine und Blasebälge der Schmiedefeuer an. Ab dem späten 14. Jahrhundert säumten Hämmer und Kotten die Ufer. Der Wipperkotten und der Balkhauser Kotten, historische Schleifkotten im Tal der Wupper, sind bis heute erhalten und
können besichtigt werden.

Klingen machten Solingen in aller Welt bekannt und bis heute ist die Stadt Zentrum der deutschen Schneidwaren- und Besteckindustrie. »Made in Solingen« steht für Qualität. Das Deutsche Klingenmuseum am Rande der historischen Altstadt Gräfraths präsentiert die Geschichte des Schneidens, der Klingen und der Esskultur.

In der historischen Gesenkschmiede Hendrichs, die heute zum Rheinischen Industriemuseum gehört, wird immer noch richtig produziert. Dazu gibt es Wissenswertes über die Geschichte der Solinger Schneidwarenindustrie.

Außerdem sehenswert: Der historische Ortskern von Solingen-Gräfrath, Brückenpark Müngsten und Müngstener Brücke.

 

 

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