Hammerart: Schmiedetechnik zum Anfassen

Im Steffenshammer können Besucher auch heute noch historische Schmiedetechnik erleben. Und nicht nur die Kinder sind begeistert, wenn sie - ausgestattet mit Lederschürze, Helm und Schutzbrille - den Hammer auf das Metall krachen lassen können.

Schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts diente der Steffenshammer dem Deutschen Werkzeugmuseum zu Schauzwecken. Als die finanzschwache Stadt sich von diesem Repräsentanten der bergischen Schmiedegeschichte trennen musste, sprangen die Bürger ein: Am 1. Juli 2008 gründeten zwölf Remscheider einen Förderverein, der in nur vier Jahren auf 130 Mitglieder heranwuchs. Am 18. Februar 2009 wurde der Kaufvertrag über den ›obligatorischen‹ Euro mit der Stadt geschlossen.

Der Ausflug zum Steffenshammer lohnt: Er zeigt nicht nur historische Schmiedetechnik, sondern erinnert auch daran, dass die Basis für Remscheids Werkzeugkompetenz im Gelpetal liegt.

Informationen und Kontakt

Weitere Informationen
Steffenshammer

Adresse
Steffenshammer
Clemenshammer 5
42855 Remscheid-Hasten
www.steffenshammer.de

Kontakt
Dieter Orth, Tel: +49 (0) 179 / 2 29 13 12
Lutz Kleuser, Tel: +49 (0) 160 / 97 79 53 37

Öffnungszeiten

  • Außenbesichtigung jederzeit
  • Innenbesichtigung von April bis September an jedem dritten Samstag im Monat von 11.00–17.00 Uhr
  • Individuelle Termine nach Vereinbarung
  • aktuelle Termine (Schmiedevorführungen) werden auf der Homepage angekündigt

Ehrenamt Gastgeber

Der Förderverein "Steffenshammer e.V." gehört zum "Netzwerk Ehrenamt Gastgeber" mit insgesamt mehr als 25 Vereinen und Interessengemeinschaften. Gemeinsames Anliegen ist es, Gästen zu zeigen, was die Region zu bieten hat - vor allem lebendige Industriekultur und damit eng verbunden Bewegung in Stadt und Landschaft.

Die ehrenamtlichen Gastgeber laden ein und nehmen mit auf Streifzüge in Stadt und Natur oder Zeitreisen mit historischen Verkehrsmitteln, sie zeigen, wie im Bergischen seit Jahrhunderten mit der Kraft des Wassers gearbeitet wurde, sie kennen alte Handwerkstechniken, sie erzählen uralte Geschichten und führen zu besonderen Orten. Authentisch und unverwechselbar stellen sie vor, was ihnen eine „Herzensangelegenheit“ ist.

Geknüpft wurde das Netzwerk im Rahmen eines Projektes, das von der Bergischen Entwicklungsagentur GmbH getragen und mit Mitteln des Landes NRW und der EU gefördert wurde. 

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