Lebendig in der (Meter) Spur

Natur und Technik gehen hier Hand in Hand: Die Fahrt mitten durch Wälder und über die "Gebirgsstrecke" hoch nach Möschenborn lässt leicht vergessen, dass man sich hier inmitten einer dicht bevölkerten Industrielandschaft befindet.

Ein wichtiges Kapitel bergischer Verkehrsgeschichte ist in der Kohlfurth noch lebendig und im Original zu erleben – und das, obwohl die ursprüngliche Strecke Anfang der 70er Jahre der Stadtplanung zum Opfer fiel. Seit 1992 läuft der Museumsbetrieb – das ist dem Engagement des Vereins Bergische Museumsbahnen zu verdanken.

An rund 80 Tagen im Jahr wird gefahren, der Betriebshof kann an jedem Samstag und in den Sommermonaten auch sonntags besichtigt werden. Darüber hinaus investieren die Vereins-Mitglieder unzählige weitere Tage, um fünf Trieb-  und sechs Arbeitswagen „auf Strecke“ zu restaurieren und Instand zu halten und sich um fünfzehn weitere Exponate und immer neue Projekte zu kümmern.

Informationen und Kontakt

Dem Verein Bergische Museumsbahnen ist es zu verdanken, dass die historischen Straßenbahnen heute noch fahren. 

Weitere Informationen
Bergische Museumsbahnen

Adresse
Bergische Museumsbahnen e.V.
Betriebshof: Kohlfurther Brücke 57
42349 Wuppertal
www.bmb-wuppertal.de

Telefon: +49 (0) 202 / 47 02 51

Öffnungs- und Fahrzeiten
Betriebshof und Bücherstraßenbahn:
in den Wintermonaten samstags 11-17 Uhr,
von Mai bis Oktober zusätzlich sonntags 11-17 Uhr

Fahrzeiten und Aktionstage:
werden auf der Homepage veröffentlicht

Ehrenamt Gastgeber

Der Verein "Bergische Museumsbahnen" gehört zum "Netzwerk Ehrenamt Gastgeber" mit insgesamt mehr als 25 Vereinen und Interessengemeinschaften. Gemeinsames Anliegen ist es, Gästen zu zeigen, was die Region zu bieten hat - vor allem lebendige Industriekultur und damit eng verbunden Bewegung in Stadt und Landschaft.

Die ehrenamtlichen Gastgeber laden ein und nehmen mit auf Streifzüge in Stadt und Natur oder Zeitreisen mit historischen Verkehrsmitteln, sie zeigen, wie im Bergischen seit Jahrhunderten mit der Kraft des Wassers gearbeitet wurde, sie kennen alte Handwerkstechniken, sie erzählen uralte Geschichten und führen zu besonderen Orten. Authentisch und unverwechselbar stellen sie vor, was ihnen eine "Herzensangelegenheit" ist.

Geknüpft wurde das Netzwerk im Rahmen eines Projektes, das von der Bergischen Entwicklungsagentur GmbH getragen und mit Mitteln des Landes NRW und der EU gefördert wurde. 

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