Energie treibt an

Alles Alte muss raus, so war die Einstellung vor einigen Jahrzehnten. So manches Zeugnis der industriellen Kultur ging dabei unwiederbringlich verloren. Ein Glück, dass der Manuelskotten als letzter wassergetriebener Schleifkotten Wuppertals bis heute erhalten blieb.

Ein Schleifer betreibt und wartet heute die Anlage und übernimmt Führungen. An den Wochenenden empfangen aktive Vereinsmitglieder des Fördervereins Manuelskotten die Gäste – übrigens an allen Fahrtagen der Bergischen Museumsbahnen. Mit Leidenschaft führen sie dann das größte und schönste Wasserrad des Bergischen Landes, die Dampfmaschine, den Dieselmotor – von ihm gibt es deutschlandweit nur ein weiteres Exemplar - und den Elektromotor vor.

Informationen und Kontakt

1990 wurde der Förderverein Manuelskotten gegründet mit dem Ziel, den alten Kotten zu erhalten. 1993 konnten die Ehrenamtlichen ihn als Außenstelle des Historischen Zentrums der Stadt Wuppertal übergeben.

Weitere Informationen
Manuelskotten

Adresse
Manuelskotten
Kaltenbacher Kotten 1
42349 wuppertal
www.manuelskotten.de

Telefon: +49 (0) 170 / 3 85 68 28
Telefon: +49 (0) 202/ 5 14 17 60

Öffnungszeiten

  • April bis Oktober an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat
  • in Absprache mit dem Fahrplan der Bergischen Museumsbahnen
  • Besichtigung durch Gruppen und Schulklassen nach Absprache

Ehrenamt Gastgeber

Der Förderverein Manuelskotten gehört zum "Netzwerk Ehrenamt Gastgeber" mit insgesamt mehr als 25 Vereinen und Interessengemeinschaften. Gemeinsames Anliegen ist es, Gästen zu zeigen, was die Region zu bieten hat - vor allem lebendige Industriekultur und damit eng verbunden Bewegung in Stadt und Landschaft.

Die ehrenamtlichen Gastgeber laden ein und nehmen mit auf Streifzüge in Stadt und Natur oder Zeitreisen mit historischen Verkehrsmitteln, sie zeigen, wie im Bergischen seit Jahrhunderten mit der Kraft des Wassers gearbeitet wurde, sie kennen alte Handwerkstechniken, sie erzählen uralte Geschichten und führen zu besonderen Orten. Authentisch und unverwechselbar stellen sie vor, was ihnen eine „Herzensangelegenheit“ ist.

Geknüpft wurde das Netzwerk im Rahmen eines Projektes, das von der Bergischen Entwicklungsagentur GmbH getragen und mit Mitteln des Landes NRW und der EU gefördert wurde. 

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